Mitarbeiter-Stories

Bastian Stühler

"Der erste Schritt zur Lösung eines Problems? Interdisziplinärer Austausch!"

Mechatronische Systeme hinsichtlich ihrer Wechselwirkungen zu untersuchen – das ist meine Aufgabe seit meinem Start hier bei Prozesswerk. Hierfür benutzen wir ein methodisches Vorgehen, die Wirkkettenanalyse, mit der sich innerhalb der interdisziplinären und zunehmend komplexer werdenden Systementwicklung technische und organisatorische Schnittstellen darstellen lassen.

Während wir in gemeinsamen Workshops mit unseren Kunden die komplexe Problemstellung mittels Wirkkettenmodellen aufzeigen, wird deutlich, dass durch eine offene Kommunikation und den Erfahrungsaustausch mit und zwischen verschiedenen Fachabteilungen oftmals schon der erste Schritt zur Lösung eines Problems gemacht werden kann. Die Qualität eines solchen Wirkketten-Workshops hängt dabei immer von der aktiven Mitarbeit des Teilnehmerkreises und meiner Moderationsfähigkeit ab: Viele Teilnehmer aus verschiedenen Abteilungen erzeugen nicht nur mehr fachlichen Input, sondern garantieren auch eine gesamtheitliche Betrachtung und vermeiden so eine eingleisige Darstellung aus der jeweiligen „Abteilungsbrille“.

Grundsätzlich betrachten wir beim Erstellen einer Wirkkette die Problemstellung zunächst im gesamten Systemkontext. Hierbei wird das zu untersuchende System, z.B. ein Scheinwerfer oder ein Steuergerät, als Blackbox betrachtet und der Fokus auf Faktoren gelegt, die von der Systemumgebung kommend Einfluss auf das System haben. Anschließend rückt die Systemarchitektur in den Mittelpunkt, das System wird als Whitebox analysiert. Die einzelnen Komponenten des Systeminneren werden zueinander in Verbindung gebracht und unter anderem hinsichtlich ihrer mechanischen oder elektrischen Wechselwirkungen hin untersucht. Der gegenseitige Austausch über ein System anhand eines Wirkkettenmodells schafft ein gemeinsames Verständnis und bildet die wesentliche Grundlage, um kritische Themen zu identifizieren.

Von der Moderation der Workshops profitiere ich auch persönlich, indem ich mit dem Erfahrungsschatz und dem Knowhow eines breitgefächerten Teilnehmerkreises in Berührung komme. So kann ich, während ich meine Kunden beim Bewältigen ihrer Probleme unterstütze, mein eigenes technisches Wissen in vielen verschiedenen Themengebieten ganz nebenbei erweitern.

Schwerpunkt: Wirkkettenanalyse, Problemlösefähigkeiten, Six Sigma

Begeisterung für: Fußball, Sport

Gefällt mir an PW: Unternehmenskultur; Das Engagement der Mitarbeiter, gesammeltes Wissen zu teilen


Sonja Schlegl

„Nach dem Studium in die Unternehmensberatung? – Ja, denn ich brauche Abwechslung im Job und schätze den direkten Kundenkontakt“

Als Werkstudentin bei Prozesswerk beschränke ich mich nicht nur auf einen bestimmten Themenbereich, sondern unterstütze bei verschiedenen Tätigkeiten, sei dies bei Kundenprojekten oder bei internen Aufgaben. Ich springe also da ein, wo ich gerade gebraucht werde und bekomme so einen tiefen Einblick in eine Vielzahl verschiedener Themen.

Angefangen habe ich bei Prozesswerk als Praktikantin für acht Wochen in Vollzeit. Dabei beschäftigte ich mich während der gesamten Dauer mit der Verbesserung der Websitegestaltung und nahm außerdem an Terminen im PMO in einem großen Kundenprojekt teil. Zudem war ich in einem anderen Projekt häufiger mit einem Kollegen beim Kunden vor Ort, um Interviews zum Thema Kompatibilitätsmanagement zu führen und das Protokollieren und Aufbereiten dieser zu übernehmen. Im finalen Konzept für den Kunden habe ich dann auch das Kapitel über die Erkenntnisse aus den Interviews ausformuliert. Mein aktuelles Projekt, das ich auch vollumfänglich mitbetreue und demnächst abschließe, ist die Erstellung von Mitarbeiter-Texten für eine Marketing-Kampagne in Social-Media-Kanälen. Dafür wurden mit allen Mitarbeitern Interviews geplant, durchgeführt und anschließend entsprechende Texte erstellt, die sowohl den Charakter des Interviewten als auch dessen Tätigkeiten bei Prozesswerk aussagekräftig beschreiben sollen.

Neben diesen längerfristigen Aufgaben gibt es zwischendurch auch immer mal wieder kleiner Work-Loads, wie das finale Überarbeiten wichtiger Foliensätze, das Korrekturlesen verschiedener Texte oder Rechercheaufgaben. Gerade die textuellen Aufgaben liegen mir, da ich mich schon immer sehr für Literatur und Schreiben interessiert habe. Auch wenn sich meine Aufgaben theoretisch gut planen lassen sollten – Werkstudenten erhalten Tickets mit der konkreten Aufgabenbeschreibung sowie der voraussichtlichen Dauer – ist das praktisch doch öfter nicht der Fall. Denn die Kollegen kommen auch gerne direkt bei mir am Schreibtisch vorbei und fragen nach, ob ich für eine dringende Aufgabe noch Kapazitäten frei hätte. Daher lautet mein Tipp für unsere Werkstudenten: Plant eure Aufgaben jeweils mit einem Zeitpuffer für kurzfristige „Notfalleinsätze“ ein und bleibt in eurem Terminkalender flexibel!

Zu meinem Studium? Nach meinem Bachelor in Biochemie studiere ich nun Wirtschafts-, Organisations- und Sozialpsychologie im Master. Hier wird der Fokus auf den Menschen statt auf die Organisation gelegt. Somit konnte ich im Studium schon einige Bereiche vertiefen, die auch im Beratungsgeschäft an der Tagesordnung stehen, z.B. Organisationsentwicklung oder Veränderungsmanagement. Auch für die Zukunft sehe ich mich in der Unternehmensberatung – vor allem, da ich mir viel Abwechslung im Beruf wünsche und mir im Kundenkontakt bereits ein sicheres Auftreten angeeignet habe. Bei Prozesswerk durfte ich das auch schon unter Beweis stellen, z.B. als ich in einer Schulung zum Thema Six Sigma einige Teile selbstständig vorgetragen und den Teilnehmern vermittelt habe. Eine fordernde und spannende Aufgabe, aus der ich viel lernen konnte und die mit Sicherheit nicht zu den Tätigkeiten eines üblichen Werkstudenten gehört.

Schwerpunkt: Unterstützende Tätigkeiten bei diversen Themen (z.B. Marketing, Schulungen)

Begeisterung für: Bücher, Katzen, Sonne, Volleyball

Gefällt mir an PW: Per-Du-Kultur auch als Werkstudent; freundliche und unterstützende Atmosphäre in der Arbeit; Kombi aus Beratung und Wissensvermittlung


Matthias Madeker

"Prozesse – ein Thema das Unternehmen fordert, von der Entwicklung bis in die Führungsetagen."

Prozesse sowie deren Erfassung, Verbesserung und Roll-Out beschäftigen mich schon über zwei Jahre - angefangen mit ISO 9001 Audit Vorbereitungen und Schulungen in der Automobilindustrie, über Automotive SPICE bis hin zu FDA Audits für Produktzulassungen in der Medizintechnik. Die saubere Dokumentation von Prozessen und das „leben“ derselben ist ein essenzieller und wichtiger Punkt, das ist den meisten Kunden soweit bereits bewusst. Ich komme deshalb vor allem bei der methodischen Anleitung, sowie bei der Umsetzung der Prozesse ins Spiel und um als Vermittler zwischen den Parteien zu agieren. So kann ich echten Mehrwert erzeugen. Aktuell begleite ich einen Kunden, der im ersten Schritt nur eine methodische Unterstützung für die Prozesserfassung benötigt. Zu diesem Zweck wähle ich gerne die LIPOK Methodik (Lieferant-Input-Prozess-Output-Kunde), die auch unter dem englischen Begriff SIPOC bekannt ist. Dieses Vorgehen ermöglicht es mir, zielorientiert durch einzelne Prozesse zu führen und Optimierungsbedarfe kurzerhand in Zusammenarbeit mit dem Experten auf Kundenseite zu identifizieren. Vor- und nachgelagerte Prozesse werden klar definiert, die benötigten Ressourcen und Schnittstellen sowie mögliche Fehlerquellen oder Engstellen, die anderweitig konstant zu Problemen in der Prozessablaufkette führen würden, werden identifiziert und gelöst. Ein häufig auftretendes Problem ist beispielsweise, dass Mitarbeiter nicht wissen, wer die vorgelagerten oder nachfolgenden Arbeitsschritte ausführt – dieses Problem kann mit genannter Methodik leicht gelöst werden. Ist die LIPOK befüllt, lässt sich hieraus eine geeignete Visualisierung des Prozesses erzeugen und detaillierte Prozessthemen sowie letzte Lücken können beispielsweise mit Hilfe eines Flussdiagrams gelöst werden. Die Verbesserungen arbeite ich, sofern möglich, in bestehende Prozesse ein. Dies erhöht neben dem Nutzen für, auch die Akzeptanz bei allen Beteiligten. Mein oberstes Ziel ist dabei nicht die Erfüllung von Normanforderungen, sondern die Erzeugung eines klaren Mehrwerts, der die Anforderungen eines Audits oder einer Zertifizierung „automatisch“ integriert.

Soweit die theoretischen Ansätze. In der Realität steht diesem Vorgehen vor allem das Tagesgeschäft und die damit verbundenen Projekte und Deadlines entgegen. Auch die mangelnde Kommunikation des gemeinsamen Zielbildes, des Zwecks oder auch der Auswirkungen auf die Arbeitslast der einzelnen Mitarbeiter, kann zur Abwehrhaltung und Blockade in Terminen führen. Die Erfassung, Dokumentation und nachhaltige Verankerung von Prozessen ist zeitintensiv. Aufgrund dessen steht für mich am Anfang jedes Projekts mit Prozessbezug die Erarbeitung eines gemeinsamen Zielbildes, inklusive einer klaren Herausarbeitung des Nutzens. Ohne einen guten Austausch mit dem Kunden und dem gemeinsamen Ziel fehlt häufig auch die Akzeptanz, Kapazitäten freizuschaufeln. An dieser Stelle ist zudem das Commitment der Managementebene essentiell - damit auch alle an einem Strang ziehen.

Am Ende müssen die Prozesse gelebt werden, um das Audit zu bestehen, und nur eine ausführliche Dokumentation durch Reviews, belegbare Entscheidungen oder Meeting-Protokolle kann dies auch stützen. Bisher habe ich noch mit keinem Auditor zusammengearbeitet, dem nicht aufgefallen wäre, wenn Prozesse ausschließlich der Erfüllung von Vorgaben dienen und nicht gelebt werden (können).
Egal, wie gut ein Projekt vorbereitet oder wie viel Zeit bereits investiert wurde, kurz vor einem Audit wird es immer nochmal hektisch. Erst nach einem erfolgreichen Bestehen ist es den Teilnehmern anzusehen, welche Last abfällt und wie der Nutzen der vorher als unliebsam angesehenen Aktivitäten und Termine anerkannt wird. Solche Projekte verlasse ich in dem Wissen, dass die Prozesse einen nachhaltigen Mehrwert bringen. Zusammenfassend lässt sich schließen:
Prozesse sind eben ein zeitintensives und oft „lästiges“ Thema in der termingetriebenen Produktentwicklung, aber eben auch essentiell für die Qualität derselben.

Schwerpunkt: Entwicklungs- und Unternehmensprozesse, Softwareentwicklung, Software Testmanagement

Begeisterung für: Aktuelle Entwicklungen in der Automobilbranche, Technische Entwicklungen in der Medizintechnik, BioTech

Gefällt mir an PW: Offene Feedback-Kultur, kurze Entscheidungswege


Sascha Kruszek

„Potenzielle Fehler zu vermeiden oder sie gar zu entdecken bevor sie überhaupt entstehen – genau das macht den Reiz einer FMEA aus.“

Mein Schwerpunkt bei Prozesswerk liegt in der Anwendung von Qualitätsmethoden im Allgemeinen und insbesondere bei der Erstellung von sogenannten FMEA, also Fehlermöglichkeits- und Einflussanalysen. Die FMEA ist die am Häufigsten verwendete Methode zur Fehlervermeidung und wird präventiv erarbeitet, noch bevor der jeweilige Fehler überhaupt auftreten kann. Dadurch lassen sich grundsätzlich sehr hohe Kostensenkungen generieren, da die Fehler nicht erst zu einem späten Zeitpunkt im Entstehungsprozess, wie beispielsweise während der Produktion oder gar im Kundenumfeld, aufgedeckt werden.

Für unsere Kunden erstellen wir zum einen neue FMEA, analysieren und überarbeiten zum anderen aber auch Bestehende. Dabei geht es meist um Herstellungsprozesse eines bestimmten Bauteils oder Fahrzeugderivats, also sogenannten Prozess-FMEA. Für die Bearbeitung einer FMEA wird der gesamte Prozess vom ersten bis zum letzten Schritt zusammen mit einem Expertenteam des Kunden durchlaufen. Ich trete dabei zwar in erster Linie als Moderator der Methodenworkshops auf, aber mein technisches Hintergrundwissen ist bei der Durchführung der Termine natürlich von großem Vorteil, da ich mich so in die technischen Prozesse hineindenken und ebenso mögliche Fehler identifizieren kann. Ziel der FMEA ist es, für jeden einzelnen Schritt der Prozesskette potenzielle Fehler auszumachen und deren Entdeckungswahrscheinlichkeit zu definieren, deren Eintretenswahrscheinlichkeit festzulegen sowie die Schwere der möglichen Auswirkungen zu bestimmen. Aus der Gewichtung und Multiplikation dieser drei Faktoren ergibt sich eine Risikoprioritätszahl bzw. die Aufgabenpriorität (AP), anhand derer wir die Fehlerbilder anschließend priorisieren und entsprechende Vermeidungsstrategien ableiten können. In neuen Projekten wird bevorzugt mit der Aufgabenpriorität gearbeitet, da hierbei der Schwere bzw. Bedeutung des Fehlers ein höherer Stellenwert zugeschrieben wird und mögliche Ungenauigkeiten durch Multiplikation vermieden werden.

Die Überarbeitung einer FMEA nimmt generell etwas weniger Zeit in Anspruch als eine Neuerstellung, wobei beides stark vom Umfang des Prozesses abhängig ist. Durchschnittlich setzen wir für einen Termin ca. 2,5-3h an. Diese Länge mag zunächst abschreckend wirken, aus Erfahrung kann ich aber sagen, dass die Termine so effizienter ablaufen, weil es immer eine Weile dauert bis sich die Teilnehmer „warmgelaufen“ haben. Die FMEA ist für Audits ein zentrales Thema, entsprechend wird die Erstellung vom Kunden hoch priorisiert, wodurch den Teilnehmern die Bedeutung der Termine grundsätzlich bewusst ist und daher normalerweise auch durchgehend konzentriert gearbeitet wird.

Besonders spannend bei den FMEAs finde ich, dass man sehr detaillierte Einblicke in die Funktionsweise der Produktionsanlagen bzw. die verschiedenen Produktionsabläufe der Automobilbranche erhält. Dabei stelle ich auch immer wieder fest, wie stark automatisiert und standardisiert die gesamte Branche inzwischen ist. Besonders gespannt blicke ich in die Zukunft, nicht nur hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Automobilbranche, sondern auch bezüglich des Starts meiner selbsterstellten FMEA Schulung, welche in diesem Jahr in unserer Bildungsakademie anläuft. Die Schulung soll den Schulungsteilnehmern alles vermitteln, was auch ich anfangs gelernt habe – worum geht es bei einer FMEA, wie ist das generelle Vorgehen, worauf muss man achten und welche Moderations-Skills benötige ich dazu. Auf diese neue Herausforderung, verschiedensten Anwendern mein erarbeitetes Wissen weiterzugeben, freue ich mich schon sehr.

Schwerpunkt: Anwendung von Qualitätsmethoden Six Sigma (insbesondere FMEAs), Workshopmoderation

Begeisterung für: Automobilbau (Technik, Entwicklung & Testing, gesamte Prozesskette, Qualitätsaspekte), Motorsport (Formel 1)

Das Gefällt mir an PW: Kurze und unkomplizierte (Kommunikations-)Wege; man hat nie das Gefühl, von oben herab behandelt zu werden; man kennt jeden Kollegen und deren Aufgaben in der Firma


Pierre Ludwig

„Eine solide Vertrauensbasis mit dem Kunden steigert oft die Effizienz der gesamten Projektarbeit“

Bei Prozesswerk liegt meine Projektverantwortung vor allem im Testing und Testmanagement. In meinem bisher spannendsten Projekt ging es darum, die Anforderungen an einen Bordcomputer für den Kunden zu schreiben und diese im Nachgang auch zu testen. Das Projekt hat mir so gut gefallen, da wir über sehr viele verschiedene Bereiche hinweg gearbeitet haben, und uns insgesamt viel Freiraum und Entscheidungsfreiheiten eingeräumt wurden, was nicht immer der Fall ist. Oft laufen vor allem Freigaben über den Kunden, in diesem Projekt wurde uns aber das Vertrauen entgegengebracht, selbst darüber bestimmen zu dürfen, ob eine Freigabe erteilt werden kann oder nicht. Auch in puncto Kommunikation konnten wir den normalen Kommunikationsweg über den Abteilungsleiter vereinfachen, was uns einen direkteren Draht zu den Leuten ermöglichte. Das erleichtert und beschleunigt natürlich einiges im Projekt und wirkt zudem sehr motivierend. Es ist immer ein tolles Gefühl, wenn man merkt, dass einem in den Dingen, die man tut, wirklich vertraut wird, und Probleme und Schwierigkeiten im Projekt offen kommuniziert werden. Insbesondere dann bemüht man sich auch selbst, auftretende Herausforderungen so schnell es geht aus dem Weg zu räumen.

Für meinen weiteren Weg möchte ich mich fachlich noch stärker vertiefen und zusätzlich zu meinem ISTQB CTFL SW-Tester und der Automotive Vertiefung nun bald die fortgeschrittene Schulung zum ISTQB Testmanager machen. An den ersten beiden Schulungen habe ich nicht nur selbst teilgenommen, sondern biete diese auch im Rahmen unserer PW-Akademie als Schulungsleiter an. Seit wann ich diese Schulung halte? Das weiß ich noch ganz genau: Seit dem Oktoberfest 2019. Das war eine interne Probeschulung vor meinen Kollegen, und aufgrund von deren Terminlage waren die Tage um das Oktoberfest herum die einzige verbliebene Möglichkeit für die Schulung, was die Kollegen natürlich nicht sonderlich begeisterte. Seitdem habe ich einige weitere Schulungen gehalten und mein Konzept weiterentwickelt, sodass meine Teilnehmer perfekt auf die Zertifizierungsprüfung vorbereitet sind. Der aufregendste Teil für mich ist dabei die Reaktion der Teilnehmer nach der Prüfung zu sehen - ich fiebere selbst mit und hoffe, dass es bei allen gut gelaufen ist.

Schwerpunkt: Testing, Testmanagement

Begeisterung für: Klettern, Schwimmen und Kampfsport, Essen und Kochen, Neue Techniken in der Automobilbranche, Marketing, Trading

Das Gefällt mir an PW: Familiäres Unternehmen, in dem man eine „Persönlichkeit“ sein kann und durch die überschaubare Größe auch merkt, dass die eigene Arbeit etwas bewirkt; Offenes Ohr der Geschäftsführer und kurze Kommunikationswege zu diesen


Felix Winkelmann

"Unangenehme Themen direkt anzusprechen, ist oft der schnellste Weg zur Verbesserung"

In meinem derzeitigen Kundenprojekt bin ich im Project Management Office (PMO) tätig. Die Hauptaufgabe dabei sehe ich als die, mit der Sicht eines Externen den Überblick über alle zentralen Themen zu behalten und Schnittstellen zwischen diesen zu finden und aufzuzeigen. Das geht mit vielen Meetings einher, da ich erst kritische Themen auf- und mitnehmen muss, um diese dann später mit denjenigen zu besprechen, die Lösungen für die Probleme erarbeiten und auf den Weg bringen können. Dafür muss ich den Überblick über alle wichtigen Ansprechpartner und Entscheidungsträger behalten. Während ich früher noch eher abgeneigt war von dieser Vielzahl verschiedener Meetings, weiß ich heute, dass genau dieser Überblick nur durch einen regelmäßigen Austausch möglich ist.

Trotzdem ist mir bei solchen inhaltlichen Meetings ein klarer Fokus sehr wichtig – das heißt für mich nicht vom Thema abzuschweifen, sondern Herausforderungen direkt anzusprechen und allen die Relevanz der Thematik und jederzeit das Ziel des Termins bewusst zu machen. Ich beende Termine auch ungern, ohne das vorab definierte Ziel erreicht zu haben, auch wenn dabei Themen angesprochen werden müssen, die der Kunde nicht so gerne hört. Aber gerade diese Transparenz zu schaffen, ist als Berater im PMO essentiell, damit auch die höheren Entscheidungsträger, die immer viel im Kopf haben, an die besonders wichtigen Themen erinnert werden – am Ende danken sie es einem, denn mit ständigem Aufschub lässt sich nun einmal nichts verbessern. Gerade, dass man durch solche Verbesserungen aktiv zum Unternehmenserfolg beitragen kann, macht für mich die Arbeit als Berater so spannend.

Schwerpunkt: Prozessoptimierung, Organisationsentwicklung, Systems Engineering

Begeisterung für: Sport

Das Gefällt mir an PW: Unternehmenskultur; Übernehmen von Verantwortung; freie Hand in Projekten


Florian Seeler

„Das PMO ist in erster Linie eines: People Business“

Aktuell habe ich viel im Bereich des Project Management Office (PMO) zu tun, wo es vor allem darum geht, Themen zu strukturieren und den Überblick über ein Gesamtprojekt zu behalten. Dabei habe ich oft festgestellt, dass es ungemein hilfreich ist, wenn die Kommunikation stimmt und es einen regelmäßigen Austausch mit dem Kunden gibt. Ich arbeite daher gerne in halb-agilen Strukturen, z. B. in Form von kurzen täglichen „daylies“ gepaart mit ausführlicheren wöchentlichen Meetings und orientiere mich bei der Planung, sofern möglich, gern an den Phasen nach „Prince2“. Kommuniziert man dabei auf Augenhöhe und baut einen guten Draht zu allen Beteiligten auf, ist es leichter, sich gegenseitig offenes Feedback zu geben, wodurch meiner Meinung nach die Abarbeitung von inhaltlichen Themen effizienter gelingt. Der enge Kontakt zu vielen unterschiedlichen Personen macht die Tätigkeit im PMO so spannend für mich. Er ermöglicht mir den Einblick in die einzelnen Abteilungen und Projekte hinsichtlich der aktuellen Stimmung, Infos, Probleme und Sorgen sowie übergreifenden Themen im Unternehmen. Erst dadurch schaffe ich es, den notwendigen Überblick über das große Ganze zu behalten, Synergien zu nutzen und Erfahrungen aus ähnlichen Projekten einzubringen, aber auch Konflikte zwischen Teilprojekten zu erkennen.

Schwerpunkt: Cost & Value Engineering, PMO

Begeisterung für: Brot backen

Das Gefällt mir an PW: Vielfältige Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten